Gesundheitsminister und Jugendstaatssekretärin zeichnen Offene Jugendarbeit aus

Gesundheitsminister Johannes Rauch und Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm vergaben im Bundeskanzleramt in feierlichem Rahmen an 13 Vereine und Organisationen der boJA-Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit die Zertifizierung „Gesundheitskompetente Offene Jugendarbeit“, die jeweils für drei Jahre verliehen wird.

„Gesundheit ist die Voraussetzung für soziale Teilhabe, für berufliche Möglichkeiten und für die Verwirklichung persönlicher Ziele. Eine starke Gesundheitskompetenz ist dabei die Basis, Auswirkungen eigener Entscheidungen auf die Gesundheit einschätzen zu können. Die Bedeutung von Gesundheit und Gesundheitskompetenz erkennen wir aber oft erst dann, wenn Gesundheit unsere Aufmerksamkeit braucht und wir merken, dass sie nicht selbstverständlich ist. Für Jugendliche ist diese Erfahrung oft noch weit weg. Ich freue mich daher sehr, dass die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz unter Leitung meines Ressorts gemeinsam mit Partner:innen aus den verschiedensten Bereichen sehr professionell an der Stärkung der Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen arbeitet. Ich danke allen Jugendeinrichtungen, die das Anerkennungsverfahren absolvieren und ausgezeichnet wurden“, so Gesundheits- und Sozialminister Johannes Rauch.

Insgesamt gibt es österreichweit, mit den verliehenen 13, 52 solcher zertifizierter Träger, Jugendzentren und Einrichtungen der Mobilen Jugendarbeit/Jugendstreetwork. Sie bietet gesunde und nachhaltige Rahmenbedingungen sowohl für Jugendliche als auch für Jugendarbeiter und macht es einfach, Entscheidungen für Gesundheit zu treffen. Kerninhalt ist das Verstehen-Lernen von Gesundheitskompetenz in Verbindung mit Klimakompetenz und Nachhaltigkeit.

„Verantwortung für die eigene Gesundheit und die Gesundheit unserer Umwelt zu übernehmen ist ganz entscheidend. Gesundheit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit – das geht uns alle an. Keiner kann davor die Augen verschließen und sich verstecken. Und darum ist es so wichtig, dieses Bewusstsein schon von jungem Alter an zu schaffen und zu stärken. Weil wenn eines klar ist, dann, dass junge Menschen die besten Multiplikatoren sind“, so Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm anlässlich der Verleihung.

Wichtiger Partner in der Offenen Jugendarbeit sind die Kommunen und Gemeinden, wie auch Waltraud Brandstetter, Bürgermeisterin von Nußdorf am Haunsberg, betonte: „Es wird zwar immer von vielen propagiert, die Jugend und die Kinder sind unsere Zukunft, wir nehmen dies jedoch ernst und setzen Möglichkeiten, um unsere Jugendzentren bestens zu unterstützen, sei es finanziell oder mit engagierten und kompetenten Mitarbeitern.“

Am 23. November ausgezeichnete Einrichtungen:

  1. Jugendtreff Achenkirch – Tirol
  2. Jugendzentrum Bürmoos (Kinderfreunde) – Salzburg
  3. fux4 Das Treff (Familienbund) – Wien
  4. Jugendzentrum Get2gether (Kinderfreunde) – Salzburg
  5. Offene Jugendarbeit Götzis – Vorarlberg
  6. Offene Jugendarbeit Hard – Vorarlberg – Re-Zertifizierung
  7. Jugendtreff Josefstadt KoGa (Familienbund) – Wien
  8. Jugendtreff 2017er/Kirchdorf -Tirol
  9. Jugendzentrum Nußdorf am Haunsberg „Reverse the Norm“ – Salzburg – Re-Zertifizierung
  10. re:spect Purkersdorf – Niederösterreich – Re-Zertifizierung
  11. Jugendzentrum St. Andrä/Wördern – Niederösterreich
  12. Jugendzentrum St. Johann – Tirol
  13. Youth Point Don Bosco Siebenhügel – Kärnten – Re-Zertifizierung

Die Offene Jugendarbeit wird von rund 350 Trägern, hauptsächlich Vereine oder Gemeinden, mit über 670 Standorteinrichtungen übernommen und über Länder und Gemeinden finanziert. Geleistet wird die Offene Jugendarbeit von rund 2.000 Fachkräften, die mit ihrer Arbeit im Schnitt 250.000 Jugendliche in Jugendtreffs, Jugendzentren sowie durch mobile Jugendarbeit im öffentlichen Raum jährlich erreichen.

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