Das Hybrid Butoh Vienna Art Festival mit einem Weltstar des Butoh

Mit einem Weltstar des Butoh kann das erste hybride „Butoh Vienna Art Festival“ vom 1. bis 11. Dezember aufwarten. Das Festival, auf die Beine gestellt vom in Österreich lebenden Brasilianer und Butoh-Performer der Extraklasse Will Lopes, vom 1. bis 11. Dezember, bringt Atsushi Takenouchi nach Wien. Der 60-jährige Japaner gehört zu den profiliertesten Künstlern dieser speziellen Form des Tanztheaters, das ohne feste Form auskommt.

Das Festival findet an verschiedenen Orten Wiens statt, geboten werden Online-Meetings, Straßenperformances, Jam Sessions, Ausstellung, Klanginstallationen, Workshops und jede Menge Butoh-Tanz. Mit Takenouchi werden mehr als 70 Künstlerinnen und Künstler aus 16 Ländern nach Wien kommen. Sie repräsentieren zahlreiche Varianten der Ausdrucksformen und Stile des Butoh-Tanzes.

Das von Takenouchi gewählte Generalthema, sozusagen der Bogen, der sich vom 1. bis zum 11. Dezember spannt, ist „EMBRACE and TRANSFORM“, das in allen Ebenen entwickelt und entfaltet werden soll. Die Teilnehmer und Zuseher sind eingeladen, mit offenen Armen auf das Gebotene zuzugehen. Zu hören, zu fühlen, anzunehmen, zusammen zu sein, sich zu verändern, transzendierende Manifestationen zu erleben, die den Standards des Seins und Ausdrucks gerecht werden.

„Homebase“ für das Festival ist das Kulturzentrum „LOT“ in der alten Ankerbrot-Fabrik in Wien-Favoriten. Dort sind auch die Tickets erhältlich, ein Festivalpass für alle Veranstaltungen kostet 180 Euro (Studenten: 150), Einzeltickets gibt es um 25 Euro. Alle Details über die Veranstaltungen sind online abrufbar: https://www.viennabutohfest.com.

Butoh ist eine in Japan entwickelte Spielart des Tanztheaters, die ohne feste Form auskommt. Es entstand Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts als „Tanz der Revolte“ gegen die Amerikanisierung der japanischen Kultur, der sich gleichzeitig gegen die starre Kodifizierung des klassischen japanischen Tanzes auflehnte. Die verfremdeten, entfremdeten Körper der Performer sind weiß geschminkt und oft beinahe nackt, eine Butoh-Performance besticht vor allem durch eine enorme Intensität und Körperlichkeit, die wohl niemanden im Publikum kalt lässt.

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