Durch gezieltes Erfassen von Resten, Sensibilisierung der Krankenhaus-Mitarbeitenden, der Patient*innen und Optimierung von Speisenangebot und Bestellwesen konnte in den letzten fünf Jahren der Lebensmittelabfall um 35% reduziert werden.
„Durch gezieltes Beobachten der Abfälle und der Essensretouren haben wir unsere Rezepturen, das Speisenangebot und das Bestellwesen gemeinsam mit den Diätologie-Abteilung in den letzten Jahren optimiert. So haben wir zum Beispiel durch vermehrte Salat-Retouren erkannt, dass Patienten weniger Salat essen und das Angebot wurde umgestellt", berichtet Markus Schießling, Küchenchef im Krankenhaus der Barmherzige Brüder Wien.
„Lebensmittelabfallvermeidung ist Umweltschutz, denn es gilt: Der beste Müll ist der, der erst gar nicht entsteht! Deshalb sagen wir im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien seit Jahren der Lebensmittelverschwendung den Kampf an“, so Dir. Ivan Jukic, MAS, Gesamtleiter vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien
Der Bedarf an unterschiedlichen Kostformen, laufend wechselnde Belegszahlen und der unterschiedliche Gesundheitszustand von Patient‘*innen machen die Verpflegungslogistik einem Krankenhaus herausfordernd. Zudem sind strenge Hygienerichtlinien und diätologische Vorgaben einzuhalten. Dies führt dazu, dass am Ende des Tages in Gesundheitseinrichtungen viele noch genießbare Lebensmittel entsorgt werden müssen. Das Monitoring der Initiative United Against Waste in ganz Österreich aus dem Jahr 2021 hat gezeigt: Das Verhältnis von vermeidbarem Lebensmittelabfall im Vergleich zum ausgegebenen Essen lag 2021 in österreichischen Krankenhäusern (31 Prozent) und Pflegeheimen (23 Prozent) deutlich über jenem von klassischen Betriebsrestaurants (14 Prozent).
Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmenskultur
Gesamtleiter vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, Dir. Ivan Jukic, MAS, freut sich über das Ergebnis und setzt auf Nachhaltigkeit rundum: „Für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien hat sich in der Umweltbeurteilung im Zuge der EMAS-Zertifizierung herausgestellt, dass die größten Nachhaltigkeitshebel bei Energieeinsatz, Abfallaufkommen und Wasserverbrauch liegen. Deshalb setzen wir in unserem Nachhaltigkeitsmanagement gezielt Maßnahmen: von Energieeffizienz, der Ökologisierung unseres Fuhrparks bis hin zur Regionalität in der Küche. Als traditionsreiches öffentliches Ordenskrankenhaus nehmen wir unsere Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft ernst und wollen uns auch in Zukunft verbessern.“
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