Rund 400 Delegierte aus ganz Österreich kommen heute, Montag, den 21. November 2022, in Wien zusammen, um im Rahmen des alle vier Jahre stattfindenden Verbandstages die Leitlinien für die Arbeit der kommenden Jahre zu diskutieren und zu beschließen.
In seinem Eröffnungsreferat wies Verbandspräsident Dr. Peter Kostelka rückblickend mit Verweis auf die Pandemie, den Krieg in der Ukraine und seine Folgen und nicht zuletzt auf die hohe Inflation auf die „schwierigsten vier Jahre in der Geschichte des Pensionistenverbandes“ hin und strich die Leistungen all jener ehrenamtlich Tätigen hervor, die trotz Lockdowns sich vor allem um all jene kümmerten, die Unterstützung am dringendsten brauchten.
Vorausblickend sieht er weiterhin große Aufgaben auf den Pensionistenverband zukommen, denn „… die Probleme werden in den kommenden Jahren nicht kleiner werden: Krieg und Corona werden nicht so schnell vorbeigehen, die Teuerung wird auf hohem Niveau anhalten und auch die Klimakrise wird uns zunehmend beschäftigen.“
Zusätzlich ortet der Präsident des Pensionistenverbandes eine „tiefe Vertrauenskrise in die Politik dieses Landes“. Weil die aktuelle Regierung mit den genannten Krisen „nicht oder nur schlecht zurande gekommen ist.“ Das führt dazu, dass die Aufgaben des Pensionistenverbandes immer herausfordernder werden. Kostelka: „Wir Pensionisten werden immer mehr. Und allen wollen und müssen wir zur Seite stehen.“ Deswegen muss die Aufgabe der Interessenvertretung der älteren Menschen mit aller Ernsthaftigkeit und Konsequenz vom Pensionistenverband wahrgenommen werden. Kostelka: „Weil es sonst niemand tut.“
Für die Leitlinien der Arbeit der kommenden vier Jahre stellte Kostelka fest: „Wie die Gesellschaft muss sich auch der PVÖ weiterentwickeln. Unsere Ziele bleiben die alten: umfassende soziale Sicherheit im Alter, Kampf gegen Altersarmut und -einsamkeit. Wir verleugnen nicht unsere Herkunft, wir stehen auch nach wie vor zu unseren traditionellen Werten. Aber wir fügen all dem einen Wert hinzu: die Unabhängigkeit.“
Der PVÖ-Präsident erklärte, dass der PVÖ in den kommenden vier Jahren seinen Schwerpunkt auf die Arbeit als Interessenvertretung intensivieren wird: „Gegenüber jeder Regierung, denn wir sind nur der älteren Generation verpflichtet. Und sonst niemandem.“
Kostelka schloss seine Rede mit der Aufforderung an die Delegierten: „Wir müssen dafür sorgen, dass in Österreich ein erfülltes Leben im Alter möglich bleibt“ und schloss seine Rede mit dem neuen Motto des PVÖ: „Wann, wenn nicht jetzt!“ (Schluss)
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