Taschner: Mehr Geld für die Gesellschaft von morgen

Im Zuge des Budgets für 2023 und des Finanzrahmens bis 2026 erhält das Bildungsministerium mehr Geld für Personal, Projekte und neue Schwerpunkte. So wird das Budget für Bildung und für Wissenschaft 2023 auf ca. 17,2 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Das ist ein Plus von 1,3 Milliarden Euro im Vergleich zu den vergangenen Budgets. „Ein begrüßenswerter Schritt, von dem alle am Bildungsgeschehen Beteiligte profitieren“, sagt der ÖVP-Bildungssprecher Abg. Prof. Dr. Rudolf Taschner.  

„Mit dem aktuellen und dem mittelfristigen Budget wird die Bedeutung der Schulen und der Hochschulen gestärkt, so Taschner weiter. Wesentlich sei das Betreuungsverhältnis, also das Verhältnis von Lernenden zu Lehrenden. Daher entfallen 80 Prozent des Budgets auf Personalkosten. Damit wird, so Taschner, ein im internationalen Vergleich „hervorragendes Betreuungsverhältnis“ geschaffen. Zudem wird die Anzahl der Stellen für psychosoziales Unterstützungspersonal verdoppelt, nämlich von 120 auf 240 Posten. 

Die Digitalisierung im Unterricht werde zudem fortgesetzt und ausgebaut: „Nicht nur die Bereitstellung digitaler Geräte, vor allem die Einführung eines auf die Digitalisierung zugeschnittenen neuen Faches zeichnet diese Initiative aus“, so Taschner. 

150 Millionen Euro mehr für 2023 hilft Universitäten in Zeiten der Teuerung

Zudem verweist Taschner auf die Erhöhung des Wissenschaftsbudgets. Er zeigte sich besonders erfreut darüber, dass die Universitäten nun zusätzlich 150 Millionen Euro aus den Rücklagen des BMBWF für 2023 zur Verfügung gestellt bekommen. Ein entsprechender Abänderungsantrag soll Donnerstagabend im Nationalrat beschlossen werden. Dadurch kann Bundesminister Polaschek auf die Rücklagen des Wissenschaftsressorts zurückgreifen und die Universitäten noch weiter unterstützen. Insgesamt gibt es damit für das Jahr 2023 400 Millionen Euro zusätzlich. Das Gesamtbudget steigt für diese Leistungsvereinbarungsperiode somit auf fast 13 Milliarden Euro. Taschner zeigte sich überzeugt, dass mit diesem Betrag die Arbeit an den Universitäten im Jahr 2023 jedenfalls gewährleistet werden kann. 

Darüber hinaus ist vorgesehen, die Studienförderung um zwölf Prozent anzuheben und der Preisentwicklung anzupassen. Das bedeutet bis 2026 rund 303 Millionen Euro mehr für Studenten. (Schluss) 

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