Sittler/Olischar: Enquete zur Bauordnung entpuppt sich als Marketingschmäh

„Die zweitägige Enquete zur Bauordnung hat sich als das herausgestellt, was wir befürchtet haben. Ein Seminar ohne ernsthafte Einbindung der Opposition und somit im Endeffekt ein reiner Marketingschmäh“, so Wohnbausprecher Gemeinderat Peter Sittler und Planungssprecherin Gemeinderätin Elisabeth Olischar angesichts der heutigen Aussendung von Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal und Neos-Mandatarin Selma Arapovic.

More of the same statt grundlegender Maßnahmen

Anstatt endlich grundlegende und nachhaltige Maßnahmen anzugehen, praktiziere man „more of the same“ und prolongiere somit die Fehler der Vergangenheit. Eklatantes Beispiel dafür sei der Umgang mit dem Thema der Widmungskategorie „geförderter Wohnbau“. Denn durch die Zwei-Drittel Widmung für den Zweck des geförderten Wohnbaus werde in Zeiten der exorbitant hohen Grundkostenanteile eine wirtschaftlich sinnvolle Bebauung von Grundstücken immer schwieriger. „Aber anstatt deren Wirksamkeit zu evaluieren, soll diese sogar noch ausgebaut werden. Das ist die völlig falsche Vorgangsweise“, so die beiden weiter.

Wiener Volkspartei fordert Neuerungen ein

Die Wiener Volkspartei habe bereits am Dienstag im Vorfeld der Enquete entsprechende Neuerungen vehement eingefordert, die auf mehr Transparenz, mehr leistbaren Wohnraum und den Erhalt des historischen Erbes dieser Stadt abzielen. „Es ist offensichtlich, dass hier beabsichtigt ist keine politische Debatte zuzulassen. Um diesen Forderungen daher weiterhin verstärkt Ausdruck zu verleihen, werden wir die verantwortliche Wohnbaustadträtin in den kommenden Plenarsitzungen mit diesen wesentlichen Themen konfrontieren. Wir brauchen endlich konkrete Antworten und entsprechende Handlungen“, so Sittler und Olischar abschließend. 

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