NEOS: Bundesregierung muss endlich Lösung für Streit um Mutter-Kind-Pass finden

„Ich habe vollstes Verständnis, wenn die Ärztekammer die fehlende Erhöhung der Honorare seit 1994 kritisiert. Hier muss auf jeden Fall gehandelt werden“, schickt NEOS-Gesundheitssprecherin Fiona Fiedler voraus. Dennoch dürfe die so wichtige Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung „nicht an Kompromissunfähigkeit und Blockadehaltungen einzelner scheitern“, stellt Fiedler im hochkochenden Streit um die Fortführung des Mutter-Kind-Passes klar. „Plötzlich eine Erhöhung um 170 Prozent zu fordern, ist doch einigermaßen realitätsfremd. Beide Seiten, Kammer wie Gesundheitsministerium, müssen sich mit Forderungen einander annähern, die auch umsetzbar sind. Drohgebärden helfen niemandem weiter.“  

Es seien nun alle Beteiligten gefordert, rasche Lösungen zu finden, denn: „Ein Ende des Mutter-Kind-Passes ist keine Option. Die ärztliche Versorgung muss auch weiterhin sichergestellt sein. Vielmehr muss sie weiterentwickelt werden“, so die NEOS-Gesundheitssprecherin, die im kommenden Gesundheitsausschuss entsprechende Anträge einbringen wird. „Der Mutter-Kind-Pass muss modernisiert werden. Reformen, die schon viel zu lange aufgeschoben wurden, müssen endlich angegangen und auch entsprechend im Budget abgebildet werden. Neben den aktuellen Streitigkeiten gibt es nämlich noch einige andere Baustellen, die dringend angegangen werden müssen.“

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