ÖVP-Mandl: Schlepper betreiben schmutzige Geldmacherei auf Kosten von Menschenleben

"Der Vorschlag für das neue EU-Asylsystem liegt seit zwei Jahren auf dem Tisch. Es ist bisher nicht gelungen, dass die Mitgliedsstaaten sich dazu einigen. Das Europäische Parlament ist zu Verhandlungen bereit. Es ist dringend nötig, mit Tempo zu einem nach innen und außen verständlichen und praxistauglichen System zu kommen. Der vorliegende Vorschlag enthält dafür viele kluge Ansätze, besonders im Bereich der europäischen Solidarität. Er ist eine gute Diskussionsgrundlage. Die Bürgerinnen und Bürger der EU und alle Welt verdienen es, sich auf klare europäische Regeln verlassen zu können. Solange es diese klaren Regeln nicht gibt, macht die organisierte Schlepperkriminalität schmutziges Geld auf Kosten der Leben und der Existenz zahlreicher Menschen aus den Herkunftsländern. Und solange kann Europa von konkurrierenden Teilen der Welt durch einen Missbrauch der Migrationsströme, der ebenfalls Menschen gefährdet, politisch unter Druck gesetzt werden", sagt Lukas Mandl, Sicherheitssprecher der ÖVP im Europaparlament und Mitglied des Europaparlament-Innenausschusses, anlässlich der heutigen Tagung der Innenminister der mitgliedsstaatlichen Regierungen. (Schluss)

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