Türkis-Grün verweigert Schüler_innen Mitbestimmung!

“Die Bundesschulsprecherin hat die Aufgabe, 1,1 Millionen Schüler_innen zu vertreten. Gewählt werden kann sie jedoch nur von 29 Personen, den Landesschulsprecher_innen und zwei Vertreter_innen der Zentrallehranstalten.”, erklärt Lina Feurstein, Bundesvorsitzende der AKS. “Seit Jahren setzen wir uns für die Demokratisierung des Schüler_innenvertretungssystems ein. Wir wollen, dass alle Schüler_innen der Sekundarstufe II ihre gesetzlich verankerte, überschulische Vertretung wählen dürfen.” 

“Dass nur 29 Personen die Bundesschulsprecherin wählen dürfen, ist undemokratisch. Die Bundesschulsprecherin kann weder alle Schüler_innen vertreten, noch wird sie von allen gekannt. Durch eine Direktwahl der LSV und BSV kann das geändert werden. Auch hätte die überschulische Vertretung mehr Legitimation und würde somit ernster genommen werden.” stimmt Maria Marichici, Landesvorsitzende der AKS Wien, zu. 

Feurstein schließt: “Während die Vertretung der Studierenden oder Arbeiter_innen, also die ÖH und die AK, von allen gewählt werden kann, ist das auf Schüler_innenebene immer noch nicht möglich. Dass heute die Bundesregierung gegen diesen wichtigen Antrag gestimmt hat, zeigt wie egal ihnen unsere Meinung ist.” 

Bilder der Aktion zur lizenzfreien Nutzung abrufbar unter:

https://drive.google.com/drive/folders/1GrxAueak4JUYkHOP7qnTKJilMlUfpDCp?usp=sharing

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