Blau-gelbes Landarztstipendium für wohnortnahe Gesundheitsversorgung

St. Pölten (OTS/NLK) – Als eine wichtige Initiative im Bereich der Gesundheitsversorgung hat das Land Niederösterreich vor kurzem das „blau-gelbe Landarztstipendium“ präsentiert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte dazu am Sonntag in der Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“: „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Darum hat auch die beste Gesundheitsversorgung unserer Landsleute oberste Priorität.“

Niederösterreich sei eine Region mit einem der weltweit besten Gesundheitssysteme. „Das zeigen uns internationale Vergleiche und das bestätigen uns auch immer wieder die Patientenbeurteilungen“, so die Landeshauptfrau. Dafür investiere das Land Niederösterreich viel Geld. Denn jeder zweite Euro des Budgets fließe in den Bereich Gesundheit und Soziales. „Bis zum Jahr 2030 werden wir 1,3 Milliarden Euro in den gesamten Bereich der Gesundheits-Infrastruktur investieren. Damit wir auch weiterhin bei der Ausstattung und Infrastruktur auf der Höhe der Zeit bleiben“, unterstrich Mikl-Leitner.

Natürlich habe der Ärztemangel auch vor Niederösterreich nicht Halt gemacht. Dem wolle man in Niederösterreich aktiv entgegenwirken. „Denn für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung braucht es ausreichend Personal. Sowohl in der Pflege, aber auch bei den Ärztinnen und Ärzten. Deshalb haben wir jetzt ein blau-gelbes Landarztstipendium ins Leben gerufen. Damit wollen wir angehenden Ärztinnen und Ärzten Motivation geben, hier bei uns in Niederösterreich zu arbeiten. Wir sprechen hier von einer Fördersumme von über 11.000 Euro pro Jahr, also über 900 Euro für bis zu 48 Monate. Das verbunden mit der Verpflichtung, nach Abschluss der Ausbildung für die Dauer von fünf Jahren in Niederösterreich zu arbeiten“, sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner weiters. Die Bewerbung ist online unter www.oead.at bereits möglich und die Anträge können online noch bis 11. September eingebracht werden. „Ich bin überzeugt, das ist eine ganz tolle Gelegenheit für angehende Ärztinnen und Ärzte. Und für unser Land ist es ein weiterer Schritt, damit wir auch in Zukunft in Niederösterreich eine flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung anbieten und garantieren können“, ergänzte die Landeshauptfrau abschließend.

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