Wien (OTS/SK) – Als „an und für sich richtige Idee“ beurteilen SPÖ-Frauen-, Kinder-, und Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner und SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin im Bundesrat Daniela Gruber-Pruner den heute einberufenen Kinderschutz-Gipfel. „Der Schutz aller Kinder vor Gewalt jeder Art muss unser aller Priorität haben“, betonen Holzleitner und Gruber-Pruner. Allerdings wurden zu diesem Gipfel nur ausgewählte Organisationen eingeladen, obwohl beispielsweise in der Bundesjugendvertretung oder im Kinder- und Jugendnetzwerk der verbandlichen Kinder- und Jugendorganisationen überparteiliche, überkonfessionelle Zusammenschlüsse der großen Organisationen im Kinder- und Jugendbereich zur Verfügung stehen würden. ****
Das Ergebnis bedeutet, dass jede Organisation für bis zu 2.500 Euro für den Kinderschutz ansuchen kann. Und das zeige, dass das Thema nicht ernsthaft bearbeitet wird. „Denn mit 2.500 Euro kann ein bundesweiter Verband nicht einmal einen Brief an alle Mitarbeiter*innen zum Kinderschutz ausschicken“, stellt Gruber-Pruner fest.
Holzleitner betont: „Kinderschutz darf nicht für gute Fotos und Schlagzeilen missbraucht werden.“ Es müsse „Schluss sein mit der Showpolitik der Bundesregierung“. Insbesondere wenn es um Kinderschutz geht, müsse das Anliegen sein, alle Kinder- und Jugendorganisationen gleichwertig einzubinden, beispielsweise über die Bundesjugendvertretung, fordern Holzleitner und Gruber-Pruner. (Schluss) up
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