Blimlinger: Zerstörung von Holocaust-Mahnmal ist scharf zu verurteilen

Wien (OTS) – „Es ist unerträglich, dass es immer wieder zur antisemitisch motivierten Zerstörungen und Akten des Vandalismus kommt, wie jene gegen das Mahnmal in Wien-Margareten“, zeigt sich die gedenkpolitische Sprecherin der Grünen, Eva Blimlinger, betroffen und auch verärgert.

Die nun zerstörte Glas-Stele befindet sich an der Ecke Siebenbrunnengasse/Nikolsdorfer Gasse und erinnert an das einstige Gebetshaus des Tempelvereins Beth Aharon, das während des Novemberpogroms 1938 zerstört wurde. Das Mahnmal wurde im Jahr 2011 errichtet und zeigt, wie der Straßenzug heute aussehen würde, wären nicht die Pogrome gewesen. Blimlinger schließt sich der Forderung der Grünen Margareten an, das Denkmal schnell zu restaurieren und wiederaufzustellen.

„Ich danke der Jüdischen Hochschülerschaft, die gestern bereits eine Mahnwache organisiert hat, um auf diese Tat aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit zu informieren“, sagt Blimlinger abschließend.

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