Wien (OTS) – Pflege spielt sich in Österreich zu rund achtzig Prozent zu Hause ab. Kein Wunder also, dass neben pflegebedürftigen Menschen und professionellen Pflegekräften insbesondere pflegende Angehörige zu den Leidtragenden der stockenden Pflegereform zählen. Das Regierungsprogramm kündigt eine Stärkung der Pflege zu Hause an. Wieviel muss uns das wert sein? Das Hilfswerk stellt Annäherungen an die Kostenfrage vor.
Am 12. Mai ist der „Internationale Tag der Pflege“. Ein Tag, an dem in Österreich traditionell der „Pflegefall“ Pflegesystem bejammert und das Mantra der notwendigen, aber seit Jahren stockenden Pflegereform beschworen wird. Tatsächlich leidet die Pflege unter gravierenden Problemen, insbesondere unter der ungelösten, aber alles entscheidenden Personalfrage. Sie führt mittlerweile zu Wartelisten in der ambulanten Pflegeversorgung. Aber auch andere Versorgungslücken sowie Fehlsteuerungen prägen die Situation der Pflege zu Hause – und damit die Lage pflegender Angehöriger in Österreich. Was muss daher geschehen? Und was dürfen oder müssen Maßnahmen zur Stärkung der Pflege zu Hause kosten, die im Regierungsprogramm versprochen wurde?
Was muss getan werden, um die strukturelle Schlechterstellung der Pflege zuhause zu beenden? Wie viel Geld muss die öffentliche Hand investieren, um Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige bedarfsgerecht auszubauen? Was kann ein flächendeckendes Angebot mehrstündiger Tagesbetreuung zu Hause kosten? Was würde eine Verbesserung der Praxis der häuslichen Pflegegeldeinstufung bedeuten? Welche Kosten erzeugt die überfällige Valorisierung und qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Fördersystems in der 24-Stunden-Betreuung? Was gewänne man, könnte der steigende Zustrom in die stationäre Pflege gedämpft werden?
Diese und weitere Fragen beantwortet das Hilfswerk im Rahmen einer (Online-)Pressekonferenz, am Freitag, 6. Mai 2022, 09:30 Uhr …
… und stellt seine Jahresinitiative „Für die Liebsten sorgen, auf sich selbst nicht vergessen.“ vor, in deren Mittelpunkt pflegende Angehörige und ihre Bedürfnisse stehen.
Ihre Gesprächspartner/innen:
- Othmar Karas, Präsident des Hilfswerk Österreich
- Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin Hilfswerk Österreich
Meeting-ID: 912 1606 8641 | PW: hilfswerk
[https://zoom.us/j/91216068641?pwd=NG5FSnAvUDE0MXVsRm5SbXdOeVN6Zz09]
(https://zoom.us/j/91216068641?pwd=NG5FSnAvUDE0MXVsRm5SbXdOeVN6Zz09)
Wir bitten Sie, beim Eintritt Ihren Vor- und Nachnamen sowie das Medium anzugeben.
Eine Teilnahme an der PK vor Ort ist ebenfalls möglich: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien.
Wir ersuchen Sie, im Presseclub Concordia eine FFP2-Maske zu tragen.
Anmeldungen zur Pressekonferenz erbeten unter presse@hilfswerk.at oder office@diejungs.at.
Bei seiner Jahresinitiative 2022 setzt das Hilfswerk auf starke Partner wie Erste Bank und Sparkassen, Wiener Städtische Versicherung und bloom Hörakustik. Essity/TENA, B.Braun, Institut AllergoSan und Publicare unterstützen das Hilfswerk bei seinem aktuellen Fachschwerpunkt.
(Online-)Pressekonferenz Hilfswerk Österreich: Was darf oder muss
eine „ordentliche“ Pflegereform kosten?
Hilfswerk präsentiert Kostenschätzung mit Fokus auf Pflege zu Hause
Datum: 6.5.2022, 09:30 – 10:30 Uhr
Ort: Presseclub Concordia
Bankgasse 8, 1010 Wien
Url: https://zoom.us/j/91216068641?pwd=NG5FSnAvUDE0MXVsRm5SbXdOeVN6Zz09
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