Wien (OTS) – Morgen, Dienstag, gehen die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 47.000 Beschäftigten der chemischen Industrie in die vierte Runde. „Wir haben in den vergangenen Tagen Betriebsversammlungen in der chemischen Industrie abgehalten. Die Beschäftigten stehen hinter der Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt. Sollte es morgen zu keiner Einigung mit den Arbeitgebern kommen, werden die Betriebsversammlungen wieder aufgenommen und weitere gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen beschlossen“, so die Chefverhandler der ArbeitnehmerInnenseite Alfred Artmäuer (PRO-GE) und Günther Gallistl (GPA).
Artmäuer und Gallistl weisen erneut darauf hin, dass das Angebot der Arbeitgeber von vier Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung und einer Einmalzahlung von 150 Euro völlig unzureichend ist. „Bei einer den Verhandlungen zugrundeliegenden Inflation von 3,9 Prozent werden wir uns damit keinesfalls zufriedengeben. Die chemische Industrie hat unter der Pandemie kaum gelitten und war sehr erfolgreich. Es ist daher eine Frage des Respekts gegenüber den ArbeitnehmerInnen, einen fairen und nachhaltigen Lohn- und Gehaltsabschluss sicherzustellen“, betonen die Gewerkschafter.
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