New York/Brüssel (OTS) – “Alle Aspekte der Klimakrise haben eine geschlechtsspezifische Dimension: Die Ursachen, die Auswirkungen und die politischen Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels. Es ist ein äußerst wichtiger Schritt, dass die Geschlechterdimension in der Umwelt- und Klimapolitik endlich in politischen Initiativen und Debatten auf europäischer und internationaler Ebene eine Rolle spielt,” zeigt sich Monika Vana, Delegationsleiterin der Grünen im Europäischen Parlament und langjähriges Mitglied der EP-Delegation zur CSW erfreut. “Aber wir stehen damit erst am Anfang und haben noch einen langen Weg vor uns.”
Im Europäischen Parlament wurde heuer bereits eine Resolution mit großer Mehrheit angenommen, die konkrete Empfehlungen zur Berücksichtigung der Geschlechterfrage in der Bekämpfung der Klimakrise enthält. “Die Europäische Kommission hat mit dem Europäischen Green Deal und dem „Fit For 55“-Gesetzespaket einen ambitionierten Plan vorgelegt. Geschlechtergleichstellung muss in allen politischen Programmen enthalten sein! In der Resolution fordert das Europäische Parlament: Frauen als zentrale Akteurinnen auf allen politischen Ebenen, Zugang von Frauen zu grünen Arbeitsplätzen, Bekämpfung von Energiearmut und durch die Klimakrise ausgelöste Fluchtbewegungen, einheitliche Maßnahmen für Geschlechtergleichstellung für die ganze EU in Klimapolitik und die Berücksichtigung der Auswirkungen der Covid 19-Pandemie auf geschlechtergerechte Klimaschutzmaßnahmen. Nicht zuletzt bezieht die Resolution klar Stellung gegen geschlechtsspezifische Gewalt.” erklärt Monika Vana.
Die diesjährige CSW findet vom 14. bis 25. März 2022 in hybrider Form, in New York und online, statt. Am 16. März findet eine Online-Veranstaltung des Europaparlaments statt mit Åsa Regnér/UN Women, Patrizia Heidegger/Europäisches Umweltbüro, Monika Vana u.a.
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