„Ungeheuerlicher Angriff auf die Pressefreiheit“

Wien (OTS) – Der Gesetzeserlass der Staatsduma in Russland, der auch ausländische Bürger mit bis zu 15 Jahren Haft bedroht, die „Falschmeldungen“ über die russische Armee verbreiten, bedeutet ein Verbot journalistischer Arbeit auch für Korrespondenten österreichischer Medien in Russland. ++++

„Das ist ein ungeheuerlicher Angriff auf die Pressefreiheit“, übt Eike-Clemens Kullmann, Vorsitzender der JournalistInnengewerkschaft in der Gewerkschaft GPA heftige Kritik.

Nur noch russische Quellen verwenden zu dürfen, nicht mehr von einem Krieg sprechen zu dürfen und diesen stattdessen „großflächige, aber regional begrenzten Kampfhandlungen“ zu berichten, ist völlig inakzeptabel. „Auch die Bundesregierung ist hier dringend aufgefordert, gegen diese Zensur Russlands offensiv zu protestieren“, fordert Kullmann.

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