Wien (OTS) – „Barrierefreie Krankenanstalten müssen in Wien sichergestellt sein. Die aktuelle Stellungnahme des Unabhängigen Monitoringausschusses und der Wiener Monitoringstelle zeigt diesbezüglich jedoch einen enormen Aufholbedarf“, so die Gesundheitssprecherin der Volkspartei Wien, Gemeinderätin Ingrid Korosec und der Sprecher für Menschen mit Behinderung, Gemeinderat Erol Holawatsch.
So werde aufgezeigt, dass in keinem der beschriebenen Spitäler (Klinik Ottakring, Klinik Floridsdorf, Klinik Donaustadt) eine umfassende Barrierefreiheit vorhanden sei. So bestünden Mängel vor allem bei den Orientierungsplänen, bei den taktilen Leitsystemen, beim Vorhandensein von Brailleschrift oder bei der Verfügbarkeit von barrierefreien WCs und Badezimmern .
Erschreckend sei vor allem, dass laut dieser Stellungnahme bei der Klinik Floridsdorf zahlreiche Mängel vorhanden sind. Und das, obwohl es sich in diesem Fall dabei um einen Neubau handelt. „Warum man dies nicht stärker in die ursprünglichen Planungen einbezogen hat, ist mir schleierhaft“, so Korosec weiter.
Gemeinderat Holawatsch habe bereits in einem ähnlichen Zusammenhang Barrierefreiheit in Zusammenhang mit Impf- und Teststraßen gefordert. „Die Stadt Wien und besonders der Wiener Gesundheitsverbund muss erkennen, dass Barrierefreiheit Selbstbestimmung fördert. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Leitsysteme zur Orientierung und abgesenkte Pulte im Spital vorhanden sind“, so Holawatsch weiter.
„Der verantwortliche Gesundheitsstadtrat muss nun alle Hebel in Bewegung setzen, um eine möglichst umfassende Barrierefreiheit zu gewährleisten. Manche Probleme könnten laut der vorliegenden Stellungnahme schnell und einfach behoben werden. Menschen mit Behinderung haben das Recht auf eine barrierefreie Lebensführung und volle Teilhabe in allen Bereichen“, so die beiden abschließend.
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