EU CSRD: Gemeinwohl-Ökonomie ist nun EFRAG-Mitglied

Wien (OTS) – Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) tritt der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) bei und unterstützt diese zukünftig im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung als Organisation der Zivilgesellschaft. Die EFRAG – eine nicht-gewinnorientierte Organisation mit Sitz in Brüssel – erstellt im Auftrag der EU-Kommission die Standards für die Überarbeitung der CSRD (Corporate Sustainablity Reporting Directive).

Die Gemeinwohl-Matrix und die darauf aufbauende Gemeinwohl-Bilanz sollen als wirksames Instrument für die Entwicklung von Berichtsstandards im Rahmen der Überarbeitung der CSRD dienen. Dies ist eine historische Chance für eine wirklich nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft, die wir nicht verpassen sollten, erklärt Gerd Hofielen, Vertreter der Gemeinwohl-Ökonomie in der EFRAG.

Die EFRAG berät die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung mit Entwürfen, Kosten-Nutzen-Analysen und Folgenabschätzungen. Sie holt Beiträge aller Interessengruppen ein und sammelt Erkenntnisse über spezifische europäische Gegebenheiten während des gesamten Normsetzungsprozesses.

Die GWÖ stellt Berichterstattungs- und Bewertungsinstrumente zur Verfügung, die werteorientierte Unternehmen bei ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung unterstützen. Die Gemeinwohl-Bilanz auf Basis der Gemeinwohl-Matrix und das Gemeinwohl-Produkt sind als Instrumente durch zentrale Leistungsindikatoren definiert, die sich auf Menschenwürde, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitbestimmung beziehen.

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(https://austria.ecogood.org/presse/infos/) inkl. aller Forderungen
der Gemeinwohl-Ökonomie.

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