Wien/Brüssel (OTS) – Mit völligem Unverständnis reagiert NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon auf die offenbar definitive Entscheidung der EU-Kommission, Atomkraft und Gas als nachhaltige Technologien zu deklarieren: „Mit diesem Ergebnis wird dieses Regelwerk für nachhaltiges Investieren völlig unbrauchbar. Was als wissenschaftsbasierte Referenz gedacht war, um die Finanzierungslücke für den Kampf gegen den Klimawandel zu schließen, wurde durch ein unwürdiges Politschauspiel zu einem Murks. Aufgrund des Drucks der Regierungen einiger Mitgliedsstaaten legt die Kommission nun etwas vor, was ihr eigener wissenschaftlicher Beirat ablehnt.“
Eine mögliche Ablehnung durch die Mitgliedsstaaten im Rat ist aufgrund der Zusammenarbeit von Erdgas- und Nuklear-Unterstützern so gut wie ausgeschlossen. Nun gilt es, alle Kräfte im EU-Parlament zu mobilisieren, so Claudia Gamon: „In der Sekunde, in der der Vorschlag der Kommission das Parlament erreicht, werde ich gemeinsam mit anderen Abgeordneten Widerspruch einlegen. Wir werden uns mit allen Kräften um eine Mehrheit bemühen und hoffen auch auf Unterstützung aus der Zivilgesellschaft. Es wird nicht leicht, die unheilige Allianz von Befürwortern von fossilem Gas und Atomkraft zu brechen.“
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Parlamentsklub der NEOS