FPÖ – Deimek: Österreich kann nach wie vor nicht zu den „Innovation Leaders“ aufschließen!

Wien (OTS) – „Die grüne Ministerin hat versprochen, das Ziel, Österreich zu einer der führenden Innovationsnation zu machen, nicht aus den Augen zu verlieren. Nur das Problem dabei ist, dass wir nach wie vor nicht zu den ‚Innovation Leaders‘ aufschließen können – das ist nicht nur eine Geldfrage, sondern auch eine Frage des Mitteleinsatzes und genau da haben wir unsere Probleme“, sagte FPÖ-Technologiesprecher NAbg. Gerhard Deimek in der heutigen Nationalratsdebatte.

„Von einer Forschungsnation könnte man aber schon erwarten, dass sie sich mit Wissenschaftlern zusammensetzt und beispielsweise eine Corona-Begleitforschung betreibt“, betonte Deimek, der in diesem Zusammenhang einen Antrag betreffend „Raus aus dem Covid-Maßnahmen-Blindflug durch Forschung“ einbrachte, indem die grüne Ministerin Gewessler aufgefordert wird, die notwendigen budgetären Mittel für eine interdisziplinäre Corona-Begleitforschung rasch zur Verfügung zu stellen.

„Österreichs Weltraumindustrie ist bereits jetzt an etlichen Projekten der ESA beteiligt. In Zukunft wird sich genau diese Weltraumbranche aber verstärkt kommerzialisieren, damit neue Geschäftsmodelle entwickeln und natürlich auch größere Umsätze erwirtschaften können. Wir brauchen daher zusätzlich noch eine Anschubfinanzierung der öffentlichen Hand, damit sich die Firmen in diesen Bereich einarbeiten können, aber auch das wird nicht gemacht“, so Deimek und in Richtung dem ÖVP-Staatssekretär sagte er: „Ich fordere Sie wirklich auf, die Finanzierung des für die österreichische Wirtschaft bedeutenden Bereich ‚New Space‘ im Rahmen des ESA-Wahlprogramms BOOST Geldmittel in der Höhe von 15 Millionen Euro sicherzustellen – die österreichische Weltraumwirtschaft braucht dieses Geld.“

„Auch ist Ministerin Gewessler führend dabei, bis 2030 den Verbrennungsmotor zu verbieten. Warum sollte aber ein CO2-neutraler Verbrennungsmotor mit E-Fuels verboten werden? Das weiß aber die grüne Ministerin nicht und auch alle anderen ‚Klima-Fetischisten nicht. Die Technologieneutralität fördert den Wettbewerb der Forschung in allen Bereichen“, betonte Deimek.

„Ohne USA, China und den erdölexportierenden Ländern wird es keine Lösung geben. Der Weg wird keinesfalls durch Versuche, sich als Musterschüler hinzustellen oder durch irgendwelche Verbalrandale erleichtert. Seien wir ehrlich zu den Fridays For Future-Kindern: Wir brauchen realistische und umsetzbare Ziele, die mit Sicherheit weniger ambitioniert sein werden als den radikalen Planetenrettern lieb ist. Aber lieber ein gemeinsamer Klimarealismus als eine nie umgesetzte Ökoromantik – das ist Umweltschutz mit Hausverstand. Frau Ministerin kommen Sie mit Ihrer Politik wieder auf den Weg des gemeinsamen Realismus zurück“, forderte Deimek.

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