Hürden für Kindergarten-Quereinsteiger*innen abbauen!

Wien (OTS) – Seit diesem Herbst gibt es für Studierende der Kollegausbildung zur Kindergartenpädagogin bzw. zum Kindergartenpädagogen die Möglichkeit, ein Fachkräftestipendium vom AMS zu beziehen. „Wir begrüßen das grundsätzlich sehr – alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass engagierte Menschen in den Beruf gehen, sind absolut wichtig und notwendig. Nicht nachvollziehbar ist, dass Studierende, die schon früher mit dem Kolleg begonnen haben, um das Stipendium umfallen. Hier muss das Arbeitsministerium rasch nachbessern: Gerade im Bereich der Elemtarpädagogik-Ausbildung können wir uns keine Hürden leisten – wir brauchen jeden und jede gut ausgebildete Pädagogin dringend im Kindergarten“, appelliert Jürgen Czernohorszky, Bundesvorsitzender der Kinderfreunde.

Die Kollegs werden vielfach von Quereinsteiger*innen besucht, die sich im zweiten Bildungsweg für die Arbeit mit Kindern entscheiden. „Das sind Erwachsene, die während ihrer Ausbildung ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Egal, ob sie 2020 mit ihrer Ausbildung begonnen haben, oder jetzt im Herbst“, so Czernohorszky.

Neben besseren Bedingungen im Beruf, sind mehr und bessere Ausbildungsplätze und die finanzielle Absicherung während der Ausbildung die Schrauben, die wir drehen müssen, um den Job als Elementarpädagog*in attraktiver zu machen. Und attraktiver muss er werden!“, so Jürgen Czernohorszky, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde: „Pädagog*innen fehlen an allen Ecken und Enden. Der Personalmangel ist das allergrößte Problem im Kindergartenbereich derzeit. Es gilt alles zu tun, um die fehlenden Pädagog*innen zu ersetzen, damit die Kinder darauf vertrauen können, die beste Bildung und Betreuung von Anfang an zu bekommen.“

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