Wien (OTS) – „Gesundheitsminister Mückstein muss endlich dafür sorgen, dass die Arbeitsbedingungen für die Menschen in den Gesundheits- und Pflegeberufen verbessert werden und es muss auch eine nachhaltige verbesserte Entlohnung für diese Menschen geben. Außerdem muss jetzt schon mit einer Personal- und Kapazitätsplanung begonnen werden, die uns im Herbst und im Winter die entsprechende Sicherheit geben kann. Ebenso muss sich Mückstein mit dem ÖVP-Finanzminister zusammensetzen, damit für diese Maßnahmen auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden können“, so heute FPÖ-Gesundheitssprecher NAbg. Mag. Gerhard Kaniak in seinem Debattenbeitrag zum Pflegefondsgesetz und COVID-19-Zweckzuschussgesetz.
„Die Corona-Krise hat sehr viele Menschen in Österreich gefordert – egal, ob im Gesundheitswesen oder in der Daseinsvorsorge. Daher ist es höchst an der Zeit, dass diese Menschen nicht nur ein Dankeschön, sondern auch eine finanzielle Anerkennung bekommen. Im Gesundheitsausschuss haben wir gefordert, dass dieser Bezieherkreis deutlich ausgeweitet wird und von den Regierungsparteien wurde uns auch versichert, dass diese Gruppe erweitert wird. Der weitergehende SPÖ-Antrag findet aber noch mehr unsere Unterstützung, denn er ist ‚einfach ganzheitlicher gedacht‘, weil wir eben eine breite Anerkennung für diese Menschen brauchen“, betonte Kaniak.
„Wir benötigen aber noch mehr als das, denn die Regierungsparteien glauben nämlich, dass mit einem Dankeschön und einer einmaligen finanziellen Anerkennung die Sache erledigt ist und man kann genauso weiterwursteln, wie im letzten Jahr. Gerade im Pflege- und Gesundheitsbereich gibt es aber noch immer massive Probleme. Wo sind denn die Maßnahmen, die verhindern sollten, dass die überlastenden Situationen in den Krankenhäusern im Herbst nicht mehr eintreten können? Wo sind die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für diese Menschen in diesen Branchen? Wo ist denn die angepasste und nachhaltige erhöhte Entlohnung für diese Menschen?“, fragte Kaniak den Gesundheitsminister.
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