Wien (OTS) – „Das Heeresgeschichtliche Museum braucht keine Adaptierung der Ausstellung, sondern eine komplette Neugründung und Neuaufstellung – am besten gemeinsam mit dem Haus der Geschichte,“ betont NEOS-Kultursprecher Sepp Schellhorn anlässlich der Pläne zur Zukunft des Heeresgeschichtlichen Museums. „Auch die Historikertagung zur Zukunft des HGM hat deutlich gemacht, dass es eine Neugründung braucht. Über die genaue Verwendung der Räumlichkeiten im Arsenal muss genauso nachgedacht werden, <strike></strike>wie über ein funktionierendes Gesamtkonzept. Geld allein wird nicht helfen, es braucht einen echten Neustart unter einer kompetenten Führung und einen wissenschaftlichen Beirat, der auch gehört wird.“
Darüber hinaus soll das HGM gemeinsam mit dem Haus der Geschichte aus der Zuständigkeit des Verteidigungsministeriums in jene des Vizekanzlers, bzw. des zuständigen Staatssekretariats wechseln.
Durch eine Zusammenlegung mit dem Haus der Geschichte Österreich ließe sich zudem eine Neuausrichtung der musealen Herangehensweise der Republik an ihre Vergangenheit am besten bewerkstelligen. Denn Fakt ist, dass Österreich nach wie vor ein Problem bei der Geschichtsaufarbeitung und deren kritischer Darstellung hat, es ist höchst an der Zeit, dieses Problem endlich mutig und ehrlich anzupacken.“
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