Wien (OTS) – „Monatelang wurden Jugendliche in der Pandemie von der Bundesregierung im Regen stehen gelassen und abgestraft. Die Kriminalisierung von Jugendlichen geht auch nach den harten Lockdowns munter weiter. Die Ereignisse der vergangenen Tage in Wien stehen exemplarisch für das ganze Land. Es reicht. Platzverbote wie am Karlsplatz, oder die Sperrung des Donaukanals sind nichts als bodenlose und populistische Schikanen gegenüber Jugendlichen“, sagen Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJ) und Rihab Toumi, Vorsitzende der SJ-Wien.
„Anstatt sich sinnvoll zu überlegen, wie konsumfreie Räume mit ausreichend Platz für alle geschaffen werden können, setzen Regierung und Polizei lieber auf Eskalation. Platzverbote und Sperren sind dabei vor allem ein Ausdruck von Strategie-, und Planlosigkeit und lösen das Problem nicht einmal ansatzweise. Es ist höchste Zeit sichere konsumfreie Räume für Jugendliche zu schaffen, damit die Pandemie mit all ihren vielfältigen Folgen gemeinsam und erfolgreich bewältigt werden kann“, so Stich und Toumi abschließend.