SPÖ-Herr: Systemwandel statt Klimakrise!

Wien (OTS/SK) – „So wie wir aktuell wirtschaften, wird die Klimakrise immer schlimmer werden. Wenn wir nicht rasch handeln, rauben wir künftigen Generationen die Möglichkeit auf einem lebenswerten Planeten aufzuwachsen!“, sagt Julia Herr, SPÖ-Umweltsprecherin, angesichts der heute von Südwind und Partnerorganisationen aus ganz Europa präsentierten Jugend-Umfrage. Sie zeigt unter Jugendlichen und jungen Erwachseneren einen überwiegend kritischen Blick auf unser aktuelles Wirtschaftssystem. Für Herr nicht verwunderlich: „Es passiert viel zu wenig beim Klimaschutz. Der globale CO2-Ausstoß wächst und wächst. Jugendliche und junge Erwachsene werden von den drohenden Folgen der Klimakrise am schlimmsten getroffen werden!“ ****

70 Prozent der Befragten glauben, dass die Wirtschaft in Österreich die Reichen und Mächtigen bevorzugt. Dem pflichtet Herr bei: „Im Kapitalismus werden wenige immer reicher. Die dafür notwendige Ausbeutung geschieht auf dem Rücken der großen Mehrheit, aber auch auf dem Rücken unserer Umwelt und unseres Klimas. Wir müssen für ein gerechteres Wirtschaftssystem sorgen, das auch noch künftigen Generationen einen lebenswerten Planeten überlässt!“ Einen wichtigen Schritt dafür sieht Herr in der Einführung einer Millionärssteuer. Denn die große Ungleichheit bei Vermögen und die Untätigkeit beim Klimaschutz hängen zusammen: „Reiche profitieren vom aktuellen System und sie haben die Macht und das Geld, die Politik so zu beeinflussen, dass sich daran nichts Wesentliches ändert. Doch genau diese Änderung brauchen wir! Wir brauchen mehr Gerechtigkeit. Dafür ist eine Millionärsabgabe notwendig!“

Darüber hinaus sind 75 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Meinung, dass unsere Konsumgewohnheiten nicht nachhaltig sind. „In 50 Prozent der Lebensmittel in unseren Supermärkten steckt Palmöl. Dafür wird der artenreiche Regenwald zerstört. Das müssen wir ändern. Doch KonsumentInnen haben oft gar nicht die Möglichkeit zu erfahren, wo ein Produkt herkommt und wie es hergestellt wurde“, so Herr. Sie verweist an dieser Stelle auf den Antrag zu einem Lieferkettengesetz. Dieses nimmt die Konzerne in die Pflicht, die entlang ihrer gesamten Lieferketten für die Einhaltung der Menschen- und Umweltrechte sorgen müssen. (Schluss) sr/bj

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. SPÖ-Parlamentsklub

AvisoHerrJugendKlimakriseKommunalesMedienSPÖTerminUmweltWien
Comments (0)
Add Comment