SPÖ-Herr zu 10 Jahre Fukushima: Es gibt keine sichere Atomkraft!

Wien (OTS/SK) – Anlässlich des 10. Jahrestages der atomaren Katastrophe in Fukushima betont SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr: „Es gibt keine sichere Atomkraft. Atomenergie ist eine Hochrisikotechnologie und kann keine Alternative zu fossilen Energieträgern sein!“ Herr macht in dem Zusammenhang auf eine Studie von Greenpeace aufmerksam, laut der die Bevölkerung in Fukushima – 10 Jahre nach der Katastrophe – immer noch gefährlicher Strahlung ausgesetzt ist. Für die Abgeordnete ist das ein Auftrag, weiterhin gegen Atomkraft in Österreich und Europa zu kämpfen und betont:
„Leider sind nicht nur in Fukushima, sondern überall auf der Welt, Menschen von gravierenden Folgen atomarer Unfälle betroffen oder bedroht. Auch in Österreich sehen wir eine große Gefahr von den grenznahen AKWs und Atommüllendlagern ausgehen. Deswegen ist die Bundesregierung gefordert, alle diplomatischen und politischen Mittel auszuschöpfen, um Atomenergie in Europa zurückzudrängen und den Ausbau von erneuerbaren Energien europaweit voranzutreiben!“ ****

Herr ergänzt außerdem, dass aktuell die Betriebsverlängerung im AKW Krško und die Erweiterung im AKW Dukovany anstehen. Sie fordert:
„Die Regierung muss sich energisch auf bilateraler und europäischer Ebene für die Stilllegung einsetzen!“ und sie erinnert diesbezüglich auch an die immer wiederkehrenden Zwischenfälle in den AKWs und die Nähe zu Österreichs Grenzen. Die Abgeordnete freut, dass im gestrigen Umweltausschuss der SPÖ-Antrag gegen die Errichtung grenznaher Atommüllendlager sowie zur Zurückdrängung von Atomenergie und der Antrag zur Überarbeitung vom EU-Vertrag EURATOM beschlossen wurde. Herr unterstreicht abschließend: „Die SPÖ steht für eine konsequente Anti-Atom-Politik und wir werden uns weiter mit aller Kraft für eine atomfreies Europa einsetzen!“ (Schluss) sr/ls

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