Wien (OTS/SK) – „Wir müssen jetzt den Turbo einschalten, und Frauen in jeder Hinsicht fördern“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Frauen sind von der Corona-Krise doppelt und dreifach betroffen, sie werden sukzessive aus dem Arbeitsmarkt gedrängt, kritisiert Heinisch-Hosek. Die Arbeitslosigkeit von Frauen steigt dramatisch. Von der Kurzarbeit profitieren Frauen deutlich weniger. Laut vorliegenden aktuellen Daten gingen im Zeitraum Juli bis September 2020 37 Prozent der Mittel für Kurzarbeit an Frauen, 63 Prozent an Männer. ****
„Im Europäischen Parlament wurde vor kurzem ein milliardenschweres Hilfspaket beschlossen. Österreich kann mit rund 3 Milliarden Euro rechnen. Wir fordern, dass die Hälfte der Hilfsgelder Frauen zur Verfügung gestellt werden!“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ hat ein klares Programm, um Frauen in der Krise zu helfen:
Qualifizierungsturbo, Frauenschwerpunkt bei Aus- und Weiterbildung, mindestens 50 Prozent der AMS-Mittel für Frauen, KV-Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, Lohngesetz mit Strafen bei Unterbezahlung, Soforthilfepaket für Alleinerziehende, Rechtsanspruch auf ganztägigen gratis Kinderbetreuung.
SPÖ-Frauenvorsitzende Heinisch-Hosek richtete erneut einen Appell an die Bundesregierung. „Bitte greifen Sie unsere Vorschläge für Frauen endlich auf und arbeiten wir gemeinsam, damit wir aus dieser Krise wieder herauskommen! (Schluss) ls