Wien (OTS) – „Der morgige Sicherheitsgipfel mit der Stadt Wien und der Wiener Polizei ist notwendig und wichtig. Zusätzliche Polizeiplanstellen alleine helfen allerdings nicht, bestehende Sicherheitsprobleme zu lösen. Die Stadt Wien muss endlich aufhören wegzusehen und Probleme bei der Integration zu leugnen. Denn sonst entstehen Ghettos und Parallelgesellschaften. Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass Jugendliche ohne ausreichende Integration und Bildung nur wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Das hat zur Folge, dass junge Menschen offen werden für Radikalisierung, Kriminalität und Extremismus, wie die Vorfälle in Favoriten eindeutig zeigen“, so der Sicherheitssprecher der neuen Volkspartei Wien, Karl Mahrer.
„Es ist kein Zufall, dass solche Ausschreitungen ausgerechnet in Favoriten passieren. Hier entladen sich jahrzehntelange Verfehlungen in der Integrationspolitik. Neben dem Sicherheitsgipfel beantragen wir daher eine Sondersitzung des Bezirksparlaments und wollen wissen, welchen Beitrag SPÖ Bezirksvorsteher Marcus Franz zur Verbesserung der Situation leisten will“, so der Bezirksparteiobmann der neuen Volkspartei Favoriten, Nico Marchetti.
Die neue Volkspartei Wien als größte Oppositionspartei fordert die Stadt Wien auf, den Sicherheitsgipfel zum Anlass zu nehmen, das Problem endlich ernst zu nehmen. Integration darf in Wien nicht länger nur gefördert, sondern muss endlich auch eingefordert werden. „Dringend notwendig ist flächendeckende Gewaltprävention an den Schulen durch die Polizei in Zusammenarbeit mit der Wiener Bildungsdirektion“, so Mahrer. Wenn Eltern ihre Kinder an der Integration hindern, indem sie der Schule die Teilnahme an Sprechstunden und damit die Kooperation mit Lehrern verweigern, muss es künftig Sanktionen geben.
Eine zentrale Forderung der neuen Volkspartei Wien ist, dass auch die Vorgänge rund um islamische Kindergärten in Zusammenarbeit mit dem Bund laufend und konsequent geprüft werden. „Denn die Grundsteine für ein gutes und gewaltfreies, gesellschaftliches Miteinander werden bereits im Kindergartenalter gelegt. Wir erwarten, dass die rot-pinke Stadtregierung das Problem bei der Integration endlich an der Wurzel packt anstatt weiterhin wegzusehen“, so Marchetti und Mahrer abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Die neue Volkspartei Wien