Brüssel (OTS) – In der heutigen Videokonferenz der Europaministerinnen und -minister sollte eigentlich endlich die gemeinsame Position der EU für die Beitrittsgesprächen mit Albanien und Nordmazedonien vereinbart und damit das grüne Licht für deren Beginn gegeben werden. Bulgarien hat aber nun signalisiert, diese Entscheidung, die nur einstimmig gefällt werden kann, im Rat zu blockieren.
Thomas Waitz, EU-Abgeordneter der Grünen und Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei, sagt: “Bilaterale Konflikte sollten nicht den Beitrittsprozess Nordmazedoniens weiter verhindern und schon gar nicht als Druckmittel genutz werden. So kommen wir alle nicht weiter. Die EU und Kommissar Olivér Várhelyi müssen dafür Sorge tragen, den Staaten am Westbalkan nicht die ganze Zeit eine Karotte vor die Nase zu halten und dann nicht zu liefern, obwohl alle Bedingungen für die Aufnahme der Beitrittsgespräche von Nordmazedonien erfüllt wurden. So verlieren wir als EU unsere Glaubwürdigkeit. Stattdessen sollte der Beitrittsprozess zügig angestartet werden.”
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