Graz (OTS) – Die Grazer Bundesräte Ernest Schwindsackl und Karlheinz Kornhäusl reagieren negativ überrascht auf die Kritik und die Rücktrittsaufforderungen der FPÖ Steiermark, die Landesparteiobmann Mario Kunasek und Vizebürgermeister Mario Eustacchio heute geäußert haben. Die beiden Bundesräte dazu unisono: „Es muss eigentlich so sein, dass sich auch die FPÖ Steiermark und Graz im freien Fall in Richtung Bedeutungslosigkeit befinden.“ Anders ist es nicht zu erklären, dass Kunasek und Eustacchio selbst ein so abscheuliches Terrorereignis wie in Wien dafür nützen, um daraus politisches Kleingeld zu wechseln.
Jedenfalls seien die haltlosen Vorwürfe gegenüber Innenminister Karl Nehammer unangebracht. Die Bundesräte dazu: „Kunasek war ja selbst bis Mai 2019 Minister und hat dabei hoffentlich Verantwortung für die Republik getragen. Er könnte ja bei Unwissenheit seinen Parteifreund und Ex-Innenminister Kickl fragen, wie groß dessen Beitrag war, um wichtige Institutionen in dieser Republik nachhaltig zu schwächen.“ Diese heutige Kritik und diese Worte seien eines Ex-Ministers nicht würdig. Nehammer habe sowieso angekündigt, dass eine unabhängige Kommission diese Ereignisse lückenlos aufklären soll – das sei die richtige Vorgangsweise.
Auch die Forderung nach einem Landes-Sicherheitsbeirat wäre wohl nur populistisch motiviert. Die steirische Landesregierung habe sofort nach dem schrecklichen Terrorereignis von Wien einen Sicherheitsgipfel abgehalten und zudem für heute sämtliche steirische Parteiobleute – inklusive Kunasek – zu einem Hintergrundgespräch über diese und andere Themen geladen.
Die Grazer Bundesräte abschließend: „Es wäre vernünftig und konstruktiv, wenn sich auch die FPÖ im Land am nationalen und landesweiten Schulterschluss im Kampf gegen den Terror beteiligt, anstatt grauenhafte Taten zu politischer Polemik zu missbrauchen!“
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