Wien (OTS) – „,Koste es, was es wolle‘ muss auch für die Bildung gelten“, sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre zum heutigen Start der Summer Schools im Osten Österreichs. „Denn zwei Wochen Sommerschule sind gut, aber viel zu wenig.“
Viele Schülerinnen und Schüler, die es schon vor der Krise nicht leicht hatten, sind im Homeschooling komplett abgehängt worden – und zwar nicht nur in Deutsch, sondern in mehreren Fächern. „Die Lernsituation in den Familien ist eben viel unterschiedlicher als in der gemeinsamen Schulklasse“, so Künsberg Sarre. „Jetzt zu glauben, dass mit zwei Wochen Sommerschule wieder alles geradegerückt sei, ist weder realistisch noch fair“, zehn Tage Deutsch-Unterricht durch Lehramtsstudierende allein könnten nicht alles kompensieren.
„Damit auch wirklich alle Kinder wieder Anschluss finden und kein Kind zurückgelassen wird, braucht es im neuen Schuljahr ein ganzjähriges Förderprogramm in allen Hauptfächern plus mehr Unterstützung“, so Künsberg Sarre, etwa durch einen Ausbau der Schulsozialarbeit und der Schulpsychologie.
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