Wien (OTS) – „Einmal mehr zeigt sich, dass die Stadtregierung nicht wirtschaften kann. Rot-Grün hat in St. Marx einen finanziellen und stadtplanerischen Scherbenhaufen hinterlassen. Es gab und gibt dort kein schlüssiges Konzept, dafür aber bis dato Verluste in Höhe von knapp 1,3 Mio. Euro“, so die Kritik von Stadtrat Markus Wölbitsch und Gemeinderat Wolfgang Ulm, Vorsitzender des Stadtrechnungshofausschusses, zum heute veröffentlichten Stadtrechnungshofbericht.
Der Stadtrechnungshof hat die Tätigkeit und Gebarung der Immobilienentwicklung St. Marx GmbH (ein Unternehmen der WSE Wiener Standortentwicklung GmbH) und ihrer drei Tochterunternehmen einer detaillierten Prüfung unterzogen. Laut Stadtrechnungshof war „eine klare und zielgerichtete Ausrichtung bzw. Vorstellung, in welcher Weise die Marxhalle sinnvoll genutzt werden könnte, nicht durchgängig erkennbar“. Dem Stadtrechnungshof war es mangels Unterlagen nicht möglich „eine vollständige Analyse über die Wirtschaftlichkeit der bisherigen Nutzung der Marxhalle durchzuführen“. Besonders pikant sei die Rechtfertigung der WSE: die Darstellung wurde weder vom Aufsichtsrat noch von der Wien Holding GmbH eingefordert.
Darüber hinaus kritisierte der Stadtrechnungshof, dass keine facheinschlägigen Bewertungen der Liegenschaften stattgefunden haben, marktübliche Zinskonditionen fehlten sowie die Gründung und Auflösung von Gesellschaften ohne Genehmigung des Aufsichtsrates bzw. Gesellschafterversammlungen erfolgten. Insgesamt fielen Verluste in Höhe von knapp 1,3 Mio. Euro an, die nur durch laufende Kapitalzuschüsse der WSE Wiener Standortentwicklung GmbH abgedeckt werden konnten. „Auf den Punkt gebracht: Die Stadt hatte weder einen konkreten Plan noch Kenntnis der Wirtschaftlichkeit und das Ganze unter wohlwollendem Wegschauen der verantwortlichen Organe. Bezahlen dürfen den rot-grünen Murks einmal mehr die Wiener Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Es wird Zeit für mehr Türkis in Wien, vor allem in der Wirtschafts- und Finanzpolitik!“, so Wolfgang Ulm abschließend.
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