NEOS Wien: Stadtwerke-Beteiligung an EVN ist ein schlechter Deal

Wien (OTS) – <a></a><a></a><a></a>Die Wiener Stadtregierung steht kurz davor, knapp 900 Millionen Euro Steuergeld für eine sinnlose Beteiligung der Wiener Stadtwerke an der EVN aus dem Fenster zu werfen. NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr kritisiert den geplanten Deal: „Offenbar wurde die alte Achse Niederösterreich – Wien wiederbelebt und ein Geheimdeal eingefädelt, der mehr als fragwürdig ist. Die Stadtwerke zahlen mindestens 75 Millionen zu viel für eine Beteiligung, die absolut unnötig ist. 870 Millionen Euro könnten die Stadtwerke wesentlich sinnvoller einsetzen – etwa in einen massiven Öffi-Ausbau, in eine echte Solaroffensive. Wir wollen wissen, wie es genau zu diesem Geschäft gekommen ist!“

Die 29% Anteile werden von der Energie Baden-Württemberg verkauft. Verhandlungen mit anderen Investoren standen bereits kurz vor dem Abschluss. NEOS Informationen zufolge war der Knackpunkt, welche Rechte der Minderheitenbeteiligte erhalten würde. Niederösterreich dürfte dann den Verkauf an Private blockiert und Wien ins Boot geholt haben.

Nun steht der Deal offenbar kurz vor dem Abschluss. Die Wiener Stadtregierung soll sich dem Vernehmen nach noch heute Donnerstag darüber beraten. Christoph Wiederkehr: „Wir wollen wissen: Wer hat den Deal eingefädelt? Was wussten der Bürgermeister und Stadträtin Sima, was wussten die Grünen? Auf welchem Gutachten beruht der überhöhte Kaufpreis? Insgesamt sehen wir eine Freundschafts- und Vertuschungsachse Wien – Niederösterreich und einen ausgesprochen schlechten Deal. Statt 870 Millionen Euro nach Karlsruhe zu überweisen, wäre es angebracht, mit dem Vermögen der Wienerinnen und Wiener sinnvolle Investitionen in Wien zu tätigen!“

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