Wien (OTS) – „Dass der Antisemitismus in Europa wächst, ist ein Faktum“, erklärte SPÖ-Menschenrechtssprecher Harald Troch in seiner Rede zum fünf-Parteien-Antrag, der heute im Parlament beschlossen wurde. Für den Antrag gab es einen konkreten Anlass: Ein Stand der BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) vor der Universität Wien mit der Forderung, dass keine Professoren aus Israel hier vortragen sollen. „Es ist eine Aktion vor der Universität Wiens, die 1938 von den Nazis als ‚judenfrei‘ erklärt wurde. Jetzt gibt es wiederum eine Bewegung, die Wissenschaftlern aus Israel den Zugang zur Universität verwehren will. Mit dem heutigen Antrag soll ein Zeichen dagegengesetzt werden“, so Troch.
Die SPÖ setzt in ihrer Israel-Politik auf den klaren Dialog der positiven, friedensbejahenden Kräfte im Nahen Osten. Boykott und Sanktionen werden abgelehnt, aber „wir sagen ein Ja zum Schutz der jüdischen Bevölkerung in Österreich und Europa. Wir sagen ein klares Ja zu Maßnahmen um den Antisemitismus zu bekämpfen und wenn irgend möglich, zu beenden“, betonte Troch. (Schluss) sl
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