Brüssel (OTS) – „Beim Kampf gegen den Klimawandel und auf dem Weg zur Klimaneutralität darf das übergeordnete Ziel der Regionalen Entwicklung und der Kohäsionspolitik nicht verloren gehen“, sagt Simone Schmiedtbauer, ÖVP-Europaabgeordnete und Mitglied im Regionalausschuss zur heutigen Ausschussdebatte über den sogenannten Fonds für einen gerechten Wandel, der bis 2030 eine Billion Euro mobilisieren soll. „Wir müssen beim Klimaschutz die Regionen mitnehmen und dürfen keine Region in Europa zurücklassen.“
„Aus meiner Erfahrung als ehemalige Bürgermeisterin weiß ich, was tagtäglich in den Gemeinden geleistet wird und das funktioniert nur mit Leidenschaft, harter Arbeit und Ausdauer“, sagt Schmiedtbauer. „Finanzielle Mittel sicherstellen, Bürokratie abbauen, der Abwanderung entgegenwirken – das sind für mich Prioritäten. Was unsere Regionen brauchen, sind die richtigen Rahmenbedingungen, dafür gilt es, sich einzusetzen.“
„Damit wir gemeinsam den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und den Umstieg auf eine kohlenstoffarme und CO2-neutrale Wirtschaft bewerkstelligen können, müssen wir daher alle Kräfte bündeln und die Regionen in Europa mit maßgeschneiderten Unterstützungsprogrammen dabei begleiten. Der Übergangsfonds muss dabei helfen, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen des Technologieumstieges so gut wie möglich abzufedern. Ein stärkerer Fokus auf Österreich wäre bei der Mittelverteilung wünschenswert gewesen“, schließt Schmiedtbauer.
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