Wien (OTS) – „Österreich zahlt jetzt bereits 300 Millionen Euro mehr in das EU-Budget ein – es ist zu hoffen, dass es für die österreichischen Bauern zu keinen Kürzungen kommen wird, denn unsere Landwirte bräuchten mehr Unterstützung, nicht weniger“, kommentierte der FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner die aktuellen Berichte zum EU-Budget.
Bei dieser Gelegenheit wies der Abgeordnete, der selbst auch eine Landwirtschaft betreibt, auf die Notwendigkeit der besseren Verteilung der EU-Agrargelder in Österreich hin. „Die Agrar-Förderungen würden nicht bei den Bauern, sondern in der Agrarbürokratie ankommen. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation in unseren bäuerlichen Familienbetrieben ist jede Kürzung des Agrarbudgets für unsere Bauern undenkbar“, so Schmiedlechner und weiter: „Immer wieder muss man feststellen, dass die Gelder bei diversen Körperschaften, bei der verarbeitenden Industrie oder bei dubiosen Leaderprojekten landen.“
„Es muss sichergestellt werden, dass die EU weiterhin kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaften fördert, anstatt große Agrar- und Tierfabriken. Nur so werden wir das Überleben unserer Bauernfamilien, Arbeitsplätze im ländlichen Raum sichern und weiterhin dem Konsumenten einwandfreie regionale Produkte bieten können“, betonte Schmiedlechner.
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