Wien (OTS) – „Plötzlich auftretende Lähmungen, Sprach- oder Bewusstseinsstörungen. Bei diesen Symptomen ist Gefahr in Verzug“, warnt Rotkreuz-Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober. Bei Schlaganfällen zählt jede Minute. Obwohl es in jedem vierten Fall vorher Anzeichen gibt, werden diese oft nicht erkannt. Hier hilft der FAST-Test.
„Rufen Sie bei ersten Anzeichen eines Schlaganfalls sofort die Rettung. Schnelles Eingreifen kann Schlimmeres verhindern und erhöht die Heilungschancen“, sagt Rotkreuz-Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber.
„Ist der Betroffene bei Bewusstsein, helfen Sie ihm sich seitlich hinzulegen, damit er nicht stürzt. Schlaganfallpatienten können oft nicht mehr schlucken, wischen Sie daher den Speichel ab. Wichtig ist auch zu kontrollieren, ob die Person atmet“, sagt Dr. Schreiber.
Bei den meisten Schlaganfällen kommt es zu Durchblutungsstörungen im Gehirn durch Verstopfen von Gefäßen – das kann zu schweren Folgeschäden bis hin zum Tod führen. Jede Minute ohne Behandlung gehen Millionen Gehirnzellen zugrunde.
Mit dem Rauchen aufzuhören kann das Schlaganfallrisiko um 50% senken. Auch ein gesunder Lebensstil, gesunde Ernährung und Bewegung mindern das Risiko.
So funktioniert der FAST-Test:
- Face (Gesicht): Kann der Betroffene lächeln? Verzieht sich dabei das Gesicht, ist das ein Hinweis für eine mögliche Halbseitenlähmung.
- Arms (Arme): Kann der Betroffene beide Arme nach vorne
ausstrecken und anheben? Bei Lähmungen können nicht beide Arme gehoben werden. - Speech (Sprache): Kann der Betroffene einen einfachen Satz nachsprechen? Ist das nicht fehlerfrei möglich, kann das auch ein Hinweis für einen Schlaganfall sein.
- Time (Zeit): Bei einem oder mehreren Anzeichen für einen Schlaganfall muss sofort der Notruf gewählt werden.
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