Bundesjugendvertretung: Kindeswohl muss an erster Stelle stehen!

Wien (OTS) – Der OÖ Landtag hat heute ein Ausführungsgesetz zur Sozialhilfe neu erlassen. Vor allem für kinderreiche Familien bedeutet die geplante Sozialhilfe im Vergleich zur Mindestsicherung eine Verschlechterung. Die Bundesjugendvertretung (BJV) kritisiert die finanziellen Kürzungen: „Mit dem neuen Sozialhilfegesetz haben es besonders Familien mit mehreren Kindern noch schwerer den Armutskreislauf zu durchbrechen. Ein neues Gesetz zur Sozialhilfe sollte Betroffenen helfen und deren Armut nicht vergrößern.“, erklärt BJV-Vorsitzende Caroline Pavitsits.

In ihrem [Kinder- und Jugendprogramm]
(https://www.bjv.at/cms/wp-content/uploads/2019/09/2019_bjv_kinder-un
d-jugendprogramm_end.pdf) fordert die BJV eine Überarbeitung der Sozialhilfe neu. „Es braucht bundesweit einheitliche Mindeststandards, um notwendige Bedürfnisse aller Kinder zu erfüllen. Statt Armut mit verschärften Gesetzen weiter voranzutreiben, müssen Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderarmut gesetzt werden, wie z.B. eine Kindergrundsicherung!“, appelliert Pavitsits an die Politik.

Schon heute ist jedes 5. Kind in Österreich von Armut betroffen oder bedroht. Bereits 2018 machte die BJV mit der Kampagne „Armut ist kein Kinderspiel“ auf diese Problematik aufmerksam. Weiters fordert die BJV auch die Unterhaltssicherung für alle Kinder. „Es gilt die Situation von Kindern zu verbessern und die Rechte von Kindern zu wahren.“, betont Pavitsits abschließend.

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