SOS Mitmensch: Nepp trat in mit Neonazis sympathisierender „Aula“ auf

Wien (OTS) – SOS Mitmensch veröffentlicht Informationen über die Nähe des neuen designierten Wiener FPÖ-Obmanns zu rechtsextremen und antisemitischen Kreisen. Dominik Nepp sei in der mit Neonazis und Holocaustleugnern sympathisierenden „Aula“ aufgetreten und dort zuerst als „Stimme der Jugend“ gefeiert und später als „Nachwuchshoffnung“ gepusht worden, so die Ergebnisse der Recherchen von SOS Mitmensch. Nepp sei darüber hinaus, so wie auch Johann Gudenus, Mitglied der deutschnationalen schlagenden Burschenschaft Aldania Wien.

„Mit Nepp wird eine Nachwuchshoffnung der mit Neonazis und Holocaustleugnern sympathisierenden ‚Aula‘ an die Spitze der Wiener FPÖ befördert. Damit setzt sich die schon vom bisherigen geschäftsführenden Obmann Gudenus vorgelebte Nähe zu rechtsextremen, antisemitischen und rassistischen Kreisen nahtlos fort“, so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. Pollak betont, dass Personen, die eine Nähe zum organisierten Rechtsextremismus aufweisen, eine Gefahr für die Demokratie seien und in politischen Machtpositionen nichts verloren hätten.

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