Ballettakademie: Drozda will Sondersitzung des Kulturausschusses und Ladung von Auskunftspersonen

Wien (OTS/SK) – Bestürzt angesichts der jüngsten Veröffentlichungen über mutmaßliche Übergriffe bei der Ballettakademie zeigte sich am Mittwoch SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Vorsitzender des Kulturausschusses Thomas Drozda: „Kinder müssen wohlbehütet und in Sicherheit aufwachsen und dürfen unter keinen Umständen gefährlichen, autoritären oder gar gewalttätigen Unterrichtsmethoden unterzogen werden“, so Drozda, der im Rahmen der Ballettakademie der Staatsoper von einer „staatlichen Verantwortung für die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen“ spricht. Um volle Aufklärung über die Misshandlungsvorwürfe zu gewährleisten, will Drozda die Einberufung einer Sondersitzung des Kulturausschusses im Nationalrat, bei der auch Auskunftspersonen zur Klärung der Vorkommnisse geladen werden sollen. „Ich werde noch heute an die anderen Parlamentsparteien herantreten, damit möglichst rasch ein Termin für diese Sondersitzung des Kulturausschusses unter Anwesenheit von Minister Blümel fixiert werden kann“, so Drozda. ****

Für Drozda steht fest: „Aufklärung ist das Gebot der Stunde. Wir müssen alles daran setzen, dass die Vorwürfe aufgearbeitet und die notwendigen Konsequenzen gezogen werden. Gewalt darf im Kulturbetrieb keinen Platz haben. Deshalb muss sichergestellt werden, dass sich solche Vorkommnisse nicht wiederholen.“ Für Drozda geht es auch darum, die Bemühungen der Holding im Bereich des Missbrauchs- und Gewaltschutzes – Stichwort #metoo-Bewegung – zu unterstützen. Angesichts der Tatsache, dass Machtmissbrauch offenkundig ein Problem im Kulturbetrieb darstelle, sei Kulturminister Blümel gefordert, so Drozda abschließend. (Schluss) ls/mb

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