Karas: „Ende des Geoblockings für ZIB und Co.“

Straßburg (OTS) – „Wer hat sich im Urlaub oder bei anderen Auslandsaufenthalten noch nicht darüber geärgert: Dieses Video darf aus rechtlichen Gründen nur in Österreich wiedergegeben werden, heißt es dann auf der Homepage von ORF und Co. Damit ist bald Schluss. Denn heute läuten wir das Ende des Geoblockings für die ZIB des ORF, Pro und Contra auf PULS 4 und andere Fernseheigenproduktionen beim Onlinefernsehen ein“, sagt der Europaabgeordnete Othmar Karas zur heutigen Plenarabstimmung über die sogenannte KabSat-Richtlinie zum Urheberrecht von Online-Übertragungen.

Konkret müssen Nachrichtensendungen, Programme zu aktuellen Themen und andere Fernseheigenproduktionen künftig EU-weit online verfügbar sein. „Was beim Satellitenfernsehen bereits seit den 1990er Jahren selbstverständlich ist, kommt endlich auch für Online-Mediatheken“, sagt Karas. „Auch für Freunde des deutschen oder vielleicht des französischen TV-Journalismus ist das eine gute Nachricht. Künftig gibt es Zugang zu allen aktuellen europäischen Informationssendungen überall in Europa.“

Die Gesetzgebung zur KabSat-Richtlinie ist mit der Abstimmung im Plenum de facto abgeschlossen, weil es darüber bereits eine Einigung mit den Mitgliedstaaten gibt. Deren formelle Bestätigung ist eine reine Formalität. Das neue EU-Gesetz tritt noch vor dem Sommer in Kraft, spätestens zwei Jahre danach muss es in allen Mitgliedstaaten umgesetzt sein.

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