Wien (OTS) – Verärgert reagiert Douglas Hoyos, Bildungssprecher der NEOS, auf die Pläne des Ministeriums, das Bifie nun noch näher an das Ministerium zu binden: „Die Umwandlung des Bifie in das IQS ist eine rein strukturelle Maßnahme, die offensichtlich nur dazu dient, die Qualitätssicherung in den Einflussbereich des Ministeriums zu holen. Das ist genau der falsche Weg. Vielmehr bräuchten wir eine externe, unabhängige und kritische Einrichtung, die echte Qualitätssicherung vornimmt und die Weiterentwicklung der Schulqualität vorantreibt.“
Schon bisher passiert laut Hoyos in diesem Bereich nämlich deutlich zu wenig. So würden zwar ständig neue Standard-Testungen sowie Reglementierungs- und Kontrollinstrumentarien entwickelt, echte Weiterentwicklung der Schulqualität passiert aber viel zu wenig. „Das zeigt beispielsweise die Tatsache, dass seit dem Jahr 2014 in dem Bereich „Schulqualität – Allgemeinbildung“ lediglich zwei Evaluierungen stattgefunden haben. Um tatsächlich in diesem Bereich eine Verbesserung zu schaffen, braucht es deutlich mehr Aufmerksamkeit und Einsatz“, so Hoyos abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Parlamentsklub der NEOS