Unser Wald – Wer ist sein Feind, Tier oder Mensch?

Wals (OTS) – Österreichs Wälder sind ein enormer Wirtschaftsfaktor, doch zu viel Wild stört die Holzindustrie. Die Österreichischen Bundesforste beklagen, dass Wildtiere wie Hirsch und Reh den Wald durch das sogenannte „Schälen“ und „Verbeißen“ nachhaltig beschädigen. Das sei insbesondere in alpinen Lagen problematisch, da der Wald als Schutzwald eine besondere Funktion einnimmt. Damit rechtfertigen sie die Schließung von mehreren Wildtierfütterungen. Immer mehr Waldbesitzer und Jäger in Österreich widersprechen diesen Aussagen und kritisieren, dass die Österreichischen Bundesforste nur auf Gewinnmaximierung aus seien und einen Wald ohne Wild anstreben würden. In den Staatswäldern würden angeblich breite Forststraßen gebaut und Waldflächen unerlaubterweise gerodet. „Kahlschlagwirtschaft“ und Monokulturen würden dem Wald für Generationen schaden, warnt der Forstexperte Thomas Lohninger.

Nach öffentlicher Kritik verklagt

Der Salzburger Thomas Tscherne, der „Hirschflüsterer von Bad Gastein“, brachte seine Kritik an den angeblichen Machenschaften der Bundesforste über Medien in die Öffentlichkeit. Die Bundesforste klagten ihn auf Unterlassung und Schadenersatz. Ein Kamerateam von ServusTV war beim Showdown im Salzburger Landesgericht dabei.

Sendehinweis: „Servus Reportage: Unser Wald – Wer ist sein Feind, Tier oder Mensch?“ am Do., 14.03., ab 21:15 Uhr bei ServusTV

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. ServusTV

FernsehenForstwirtschaftNaturTiereWald
Comments (0)
Add Comment