Wien (OTS) – Infrastrukturminister Hofer kündigt für Ende Dezember die vierte Phase der Breitbandförderprogramme „Access“ und „Backhaul“ sowie die zweite Ausschreibungsrunde für „Access-ELER“ an. Aus der Breitbandmilliarde werden insgesamt über 113 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Die Investition in ein flächendeckendes, schnelles Breitband-Internet ist eine Investition in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich“, ist Infrastrukturminister Norbert Hofer überzeugt und ergänzt: „Von einem schnellen Internet in den ländlichen Regionen profitieren einerseits die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Betriebe und gleichzeitig machen wir Österreich damit zukunftsfit und schaffen die Grundvoraussetzungen für die nächste Mobilfunktechnologie 5G!“
Die Access Ausschreibung ist mit 65,4 Millionen, die Access-ELER mit 28 Millionen Euro sowie die Backhaul mit 19,8 Millionen Euro dotiert.
Im Leerrohr Programm wurde im Herbst für Gemeinden erstmals die Möglichkeit einer laufenden Einreichung von Förderanträgen geschaffen. „Damit intensivieren wir unser Bestreben, Gemeinden bei der Antragstellung die größtmögliche zeitliche Flexibilität zu ermöglichen, wodurch insbesondere die Nutzung von Mitverlegungsmöglichkeiten, etwa bei anfallenden Tiefbauarbeiten, erleichtert wird“, so der Infrastrukturminister.
Zur beschleunigten Vergabe wurden drei Einreichstichtage, 28. November 2018, 20. Februar 2019 sowie 15. Mai 2018 festgelegt. Alle jeweils bis dahin eingelangten Förderanträge werden von unabhängiger Jurorinnen und Juroren bewertet. Das Einreichsystem wurde so überarbeitet, dass erstellte aber noch nicht abgeschlossene Einreichungen zum nächsten Stichtag übernommen werden.
Wie auch bei den anderen Förderinitiativen des BMVIT im Bereich des Breitbands ist es möglich, diese Förderungen miteinander zu kombinieren. Hierfür bietet sich etwa „Connect“ an: Ziel dieses Programms ist es KMUs oder Schulen mit einem Glasfaseranschluss auszustatten und ihnen dadurch einen ultraschnellen Internetzugang zu ermöglichen. Projekte können in diesem Programm jederzeit eingereicht werden.
SERVICE: Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter
[http://www.breitbandförderung.at]
(http://www.breitbandförderung.at/) sowie auf der Webseite der, für
die Abwicklung der Förderungen zuständigen, österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG: [https://www.ffg.at/Breitband] (https://www.ffg.at/Breitband). Als zentrale Anlaufstelle für interessierte Gemeinden, Gemeindeverbände und alle anderen Förderungswerber steht das Breitbandbüro des BMVIT telefonisch unter +43 (0) 800 21 53 59 oder per Mail ([breitbandbuero@bmvit.gv.at] (mailto:breitbandbuero@bmvit.gv.at)) als Erstberatungsstelle zur Verfügung.
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