Drozda: Erst Maulkorberlass für ORF, jetzt für AUVA-Betriebsräte – Schwarz-Blau führt in die illiberale Demokratie

Wien (OTS/SK) – Dass der AUVA-Obmann ein 20.000 Euro teures Gutachten in Auftrag gegeben hat, um lästige Betriebsräte loszuwerden, ist für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda inakzeptabel. „Dieser aktuelle und recht unverschämte Versuch der Beschneidung der Arbeitnehmerrechte ist ein weiterer Markstein der schwarz-blauen Regierungspolitik in Richtung illiberale Demokratie“, betont Drozda am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

Drozda erinnert daran, dass der ORF-Redakteursrat sich erst vorgestern aufgrund des ständigen Drucks von Seiten der Regierung gezwungen sah, eine Protest-Presseaussendung zu verfassen. Inhalt:
Die ORF-Redakteursvertreter fordern wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit.

„Diese Regierung arbeitet mit Einschüchterungsversuchen sowohl bei Journalisten und dem ORF als auch jetzt bei AUVA-Belegschaftsvertretern“, erklärt Drozda und betont: „Diesem Weg in eine Art Orbanisierung Österreichs werden wir nicht einfach zusehen“, betonte Drozda die volle Solidarität mit der Unabhängigkeit des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks sowie mit den von der Regierung bedrängten Belegschaftsvertretern. (Schluss) up

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