St. Pölten (OTS) – Seit dem Jahr 2001 verfolgen das Land Niederösterreich, die NÖ Gebietskrankenkasse und die NÖ ZahnärztInnen durch das Gesundheitsprojekt „Apollonia 2020“ das Ziel, den Kariesbefall bei Kindern in Niederösterreich deutlich zu reduzieren. Die NÖ Landesregierung beschloss nun mit einer Zusatzvereinbarung, den Finanzrahmen der Aktion um die Jahreskosten einer Zahngesundheitserzieherin zu erweitern. Die Gesamtkosten erhöhen sich daher für das Schuljahr 2018/19 um 25.000 Euro auf 1,86 Mio. Euro. „Zuletzt wurden 100 Prozent der Kindergärten und etwa 75 Prozent der Volksschulen durch die Aktion betreut. Da die Anzahl der betreuten Schulen und Kindergärten entsprechend dem Projektziel stetig zunahm, ist die Investition in eine zusätzliche Fachkraft nötig geworden“, erklärt NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.
Apollonia 2020 möchte Kindern auf natürlichem Weg die Angst vor einem Zahnarztbesuch nehmen und die Wichtigkeit der richtigen Zahnpflege vermitteln. Besuche von ZahnärztInnen und speziell ausgebildeten Zahngesundheitserzieherinnen in Kindergärten und Schulen sorgen dafür, dass Kinder gemeinsam auf spielerische Weise lernen, wie Zähne am besten geputzt werden und was Zähne krank macht. „Apollonia 2020 kann bereits auf gute Erfolge verweisen. Die Zähne unserer Jüngsten werden durch die Aufklärungsarbeit in Kindergärten und Volksschulen immer gesünder. Die erfreulichen Folgen sind weniger Karies, weniger Schmerzen, ein positives Zahnbewusstsein, weniger Angst vor dem Zahnarzt und eine Verringerung der Kosten für spätere Zahnreparaturen“, dankt Königsberger-Ludwig für den Einsatz und das Engagement im Rahmen der Aktion.
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