Wien (OTS) – Wundinfektionen nach Operationen sind trotz aller Fortschritte in der modernen Chirurgie immer noch gefürchtete Komplikationen und zählen in Österreich zu den häufigsten im Krankenhaus erworbenen Infektionen. Schätzungen zufolge sterben in Österreich pro Jahr rund 2.400 Menschen an sogenannten „Krankenhauskeimen“ — das sind gut fünf Mal so viele Tote wie im Straßenverkehr.
Die sogenannte Patientendekontamination ist eine innovative Möglichkeit, das Risiko einer postoperativen Wundinfektion zu senken. In einer österreichweiten Umfrage unter Chirurgen wurden — erstmal flächendeckend in einem europäischen Land — Wissen, Einschätzungen und praktische Erfahrungen zu dieser jungen Maßnahme erhoben. Die Ergebnisse der Studie werden im Rahmen der Pressekonferenz präsentiert und diskutiert.
Datum: Mittwoch, 14. November 2018
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ort: Presseclub Concordia (Clubraum), Bankgasse 8, 1010 Wien
Am Podium
- Univ.-Prof. Dr. med. Ojan Assadian, Präsident der
Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (ÖGKH), Universitätsklinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle der MedUni Wien/AKH Wien - DGKP HFK Gerlinde Angerler, BA, Leiterin des Hygieneteams, Stabstelle Vorstand Orthopädisches Spital Speising, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (ÖGKH)
- Dr. Gerald Bachinger, NÖ Patienten- und Pflegeanwalt und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Patientenanwälte Österreichs (angefragt)
- Univ.-Prof. Dr. Albert Tuchmann, Facharzt für Chirurgie, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie
Um Anmeldung unter pr@welldone.at oder telefonisch unter 01/402 13 41-37 wird gebeten.
Mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene
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