Nein zu Zugangsbeschränkungen an der Universität Graz

Graz (OTS) – Die ÖH Uni Graz zeigt sich empört über die Einführung von weiteren Zugangsbeschränkungen an der Universität Graz. „Zugangsbeschränkungen sind nicht mehr als eine reine Symptombekämpfung und wirken ganz klar sozial selektiv”, so ÖH-Vorsitzender Michael Ortner. „Die Vererbbarkeit von Bildung ist in Österreich sehr hoch. Zugangsbeschränkungen verschlimmern dieses Problem zusätzlich,” so Ortner weiter.

Es sollen unter anderem die Studiengänge Umweltsystemwissenschaften, Jus und Erziehungswissenschaften beschränkt werden. Dementsprechend wird es für diese Fächer Aufnahmetests geben. „Statt Aufnahmetests sollte Studierenden eine echte Orientierungsphase und fundierte Beratung geboten werden, damit sie sich schnell und gezielt für ihr Wunschstudium entscheiden können”, meint Desmond Grossmann aus dem Referat für Bildung und Politik. „Vor allem zu, beziehungsweise avor Beginn des Studiums wird, trotz einer angeblichen Studieneingangs- und Orientierungsphase, Studierenden nur sehr selten die Möglichkeit geboten sich sinnvoll und umfassend im Studium ihrer Wahl zu informieren und orientieren.” schließt sich Anna Slama aus dem ÖH-Vorsitzteam an.

Bei bereits eingeführten Zugangsbeschränkungen hat sich gezeigt, dass anteilsmäßig weniger Kinder aus Nicht-akademiker_innenfamilien einen Studienplatz bekommen. „Wir werden uns weiterhin mit allen Mitteln für den freien und offenen Hochschulzugang einsetzen“, zeigt sich das ÖH-Team kämpferisch.

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