Salzburg (OTS) – Unermüdlich kämpfte Gelbard als einer der aktivsten Zeitzeugen unter den Überlebenden des NS-Regimes gegen autoritäre Tendenzen und Intoleranz. „Wesentlich sind auch seine Leistungen in der Gegenwart. Gelbard hat die „Einzelfälle“ angesprochen, unter anderem hat er dagegen geklagt, dass ein Medium KZ-Überlebende als „Landplage“ bezeichnet hat und damit einen Widerruf erzwungen. Gelbard hat Zeit seines Lebens Information und Bildung als stärkste Waffe gegen autokratische Systeme gesehen. Mittels Vorträgen an Schulen, Unis und diversen Bildungseinrichtungen klärte Gelbard bis zu seinem Tod über die damalige NS-Zeit auf und warnte unermüdlich vor einer Wiederholung. Diese Zeit darf nie in Vergessenheit geraten“, so Andreas Hertl, NEOS-Klubobmann in der Stadt Salzburg.
Auch NEOS-Landtagsabgeordneter Dr. Sebastian Huber zollt Gelbard Respekt: „Ich hatte die große Ehre, Rudolf Gelbard bei der Aufführung des Theaterstückes ‚Die letzten Zeugen‘ am 10. Oktober 2015 im Salzburger Landestheater kennenzulernen. Seine Lebensgeschichte und sein Kampf gegen den Faschismus haben mich tief berührt. Ich bin glücklich und stolz, dass wir NEOS die letzten Zeugen im Jahr 2015 noch einmal auf die Bühne geholt haben. Es war für die Salzburger die letzte Möglichkeit jene zu hören, die nicht durch das Terrorregime der Nationalsozialisten ermordet wurden.“
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Landtagsklub NEOS Salzburg