Wien (OTS) – Rund eine Million junge Menschen sollen von der neuen österreichischen Jugendstrategie profitieren, die Vorsitzende der Bundesjugendvertretung (BJV) Martina Tiwald zeigt sich mehr als erfreut: „Die neue Jugendstrategie lädt alle Bundesministerien dazu ein, sich Jugendziele zu setzen und diese Zielsetzung auch mit Jugendlichen zu reflektieren. Wir freuen uns, dass die Regierung Jugendpolitik klar als Querschnittsmaterie versteht und so mehr Partizipation junger Menschen in allen Bereichen und Ressorts ermöglicht wird.“ Im Zentrum der österreichischen Jugendstrategie stehen junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren, in einzelnen Bereichen werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre mitbedacht.
Die heute präsentierte Jugendstrategie umfasst die vier Schwerpunkte „Beteiligung und Engagement“, „Bildung und Beschäftigung“, „Lebensqualität und Miteinander“ sowie „Medien und Information“. „Die Schwerpunktsetzung reflektiert sehr gut die Lebenswelt von Jugendlichen. Ausbildung, Arbeitsplätze und Digitalisierung sind brennende Themen für junge Menschen, denen hier Rechnung getragen wird“, erklärt Tiwald.
Verknüpft werden die Ziele und Maßnahmen der österreichischen Jugendstrategie mit den Kinderrechten und den europäischen Youth Goals. „Mit rund 50.000 Jugendlichen aus ganz Europa haben wir insgesamt elf Youth Goals erarbeitet und definiert, die nun auch in die Jugendstrategie einfließen. Jetzt ist es wichtig, dass in den einzelnen Ministerien sinnvolle Jugendziele definiert und dann auch tatsächlich umgesetzt werden“, so Vorsitzende Martina Tiwald abschließend.
Als Interessenvertretung junger Menschen in Österreich wird sich die BJV weiterhin dafür einsetzen, dass sich die Rahmenbedingungen für alle Kinder und Jugendlichen in Österreich verbessern.
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